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GLüCK

Neues Jahr. Neues Glück. Ich freue mich auf 2017. Ja, wie ich mich auch über jeden Neubeginn freue. Über jeden Tag, an dem die Sonne die Nacht entzaubert und die Dunkelheit ihre Farbe verliert, alles offen ist, unendliche Möglichkeiten genutzt werden wollen, Überraschungen warten, Wunder passieren und die Zukunft entsteht. „In jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“, nicht wahr, Hermann Hesse, so ist es. Nur wie ist das mit dem Glück? Neues Jahr. Neues Glück? Kann Glück denn alt werden? Was ist überhaupt Glück. Jemand hat eine Prüfung. Ich wünsche ihm Glück. Können allein reicht nicht? Brauchen wir immer auch Glück, damit etwas klappt? JA. Nur mit diesem geheimnisvollen Glück scheint es zu funktionieren. Frustrierend? Spannend! Glück ist unberechenbar. Unkontrollierbar. Willkürlich? Ist es auch gerecht? Womit hat Glück etwas zu tun? Der Eine geht 3 Jahre auf die Schauspielschule und wird ein brotloser Künstler ohne Aufträge. Kämpft, bemüht sich. Ohne Erfolg. Der Andere von Beruf Schreiner, wird beim Einkaufen im Supermarkt an der Kasse entdeckt, bekommt ein Drehbuch auf den Leib geschrieben, gewinnt Preise und kann sich vor Rollenangeboten kaum retten. Weiss das Glück, was es tut? Können wir Glück manipulieren? NEiN. Das ist ja das Schöne. Aber lässt sich Glück eventuell anziehen? Gibt es Menschen, die aus irgendeinem Grund mehr Glück haben, als andere? Warum? Und ist das dann fair? Wie kann ich Glück einladen? Ich will dem Glück eine so unwiderstehliche Umgebung schaffen, dass es einfach vorbeikommen muss. Dass es nicht anders kann, als mich zu besuchen, weil es förmlich bei mir aufblühen wird. Mmmmmh. Hat man sich Glück verdient? Glück kommt nicht von ungefähr. Davon bin ich überzeugt. Keiner braucht sich zu beschweren. Bringt es dann aber auch nichts, wenn ich jemandem Glück wünsche? Es ist ja kein Zufall. Glück zu haben. Oder habe ich bei dem anderen eventuell doch in einer Form einen Einfluss auf das Ganze? Wenn etwas klappt, dann klappt es, weil es mehr wollen, als nur du, der Einzelne. Dann klappt es, weil es so sein soll. Weil es so stimmt. Weil es so in Ordnung ist. Richtig. Alles, was nicht klappt, nicht funktioniert scheitert, weil es für die Mehrheit besser ist und übergeordnete Zusammenhänge damit verbunden sind? Alles, was geht und nicht kommt oder alles, was, bei egal wem, so glücklich verläuft, ist ein größerer als der eigene Plan. Wenn das Glück dir wohlgesinnt ist, bist du ein fröhlicher Mensch. Ich weiss nicht, bist du fröhlich, weil du so viel Glück hast oder hast du so viel Glück, weil du fröhlich bist? Tja. Probier´ es aus. Es lohnt sich. Was hast du zu verlieren? Ich finde, Glück ist leise, auch wenn das Ergebnis oft gewaltig knallen mag. Es kommt unbemerkt. Plötzlich ist es da. Unverhofft. Fast wie ein Wunder. Oh, und Glück ist stark. Weil es zahlreiche Befürworter hat. Es ist aufgeladen mit positiven Energien, all den kraftvollen Zusprüchen. Dadurch wird es quasi unverwundbar. Unerschütterlich. So kommt es zustande. Das Glück manifestiert sich. Es kann nicht mehr gekippt werden. Wow, extreme. So powerful. Glück empfinden auch viele dann, wenn sie denken, selbst nichts dafür getan zu haben. Also der Glückspilz oder das Glückskind. Meine These ist jedoch, du kannst etwas dafür. Auch wenn du in letzter Instanz nicht allein entscheidest, ob es so, gar nicht oder anders kommt. Ein Feind vom Glück ist der Zweifel. Die Schwester heißt Freude. Die Mutter ist das Vertrauen. Die Cousine nennt sich Zuversicht. In dieser Familie wird das Glück Heim kehren. Gerne. Und keinen großen Bogen um dein Zuhause machen. Jetzt ist noch interessant, wie bekomme ich möglichst viel Unterstützung für mein Glück und zwar auf allen Ebenen? Wir sprechen also davon, dass ein Ereignis eintritt, für das ich bereits mein mir absolut Möglichstes getan habe. Meine Rechnung sagt mir, indem das Glück möglichst viele mit einbezieht, sich auf möglichst viele verteilt, sich auf möglichst viele auswirkt. Ich denke an mich, aber nicht nur. Es dient zum Wohle aller. Verletzt nicht. Grenzt nicht aus. Unterdrückt niemanden. Tötet nicht. Ja, das ist das eine Glück. Es passiert einfach. Dann gibt es noch das andere Glück, das das ist. Das sich wie Freude anfühlt. Etwas ganz Großes. Unfassbar Schönes. Voll erfüllte Wunschlosigkeit. Glückseligkeit. Das ist bei einem frisch verliebten Paar das junge Glück. Da haben wir es. Neues Glück. Junges Glück. Und dann wäre altes Glück, vielleicht jenes, das sich über mehrere Jahre zieht ohne müde zu werden. Ein Dauergast im Leben. Ich bin der Meinung, Glück fühlt sich wohl, wenn du das Maximum an Lebensfreude an den Tag legst. Mehr lachst, als weinst. Nicht schimpfst, sondern verstehst. Friedlich zur Kenntnis nimmst. Nicht hasst, sondern handelst, um es zum Guten zu verändern. Frust mit Lust ersetzt. Dir selbst Freude bereitest und den Raum in deinem Leben dafür schaffst. Raum für Glück! Viel Glück.

Hier ein paar Zitate zu Glück:

 

Wer Glück hat,

führt die Braut heim.

William Shakespeare

 

Glück ist Schaukeln.

Petra, 5 Jahre.

 

Im Leben regiert das Glück, nicht die Weisheit.

Cicero.

 

Das Überraschende macht Glück.

Friedrich von Schiller.

 

Vertraue auf dein Glück

und du ziehst es herbei.

Lucius Annaeus Seneca

 

Es gibt nur einen Weg zum Glück und der bedeutet, aufzuhören mit der Sorge um Dinge, die jenseits der Grenzen unseres Einflussvermögens liegen.

Epikur.

 

Ich möchte glücklich sein, um

glücklich machen zu können.

Kein Glück ohne Gast.

Christian Morgenstern.

Das Glück ist eine geheime, ein ganzes Leben lang wirkende Kraft!

Johann Wolfgang von Goethe.

 

Ein Narr hat Glück in Masse,

wer klug, hat selten Schwein.

Wilhelm Busch

 

Halte das Glück wie einen Vogel: so leise und lose wie möglich!

Friedrich Hebbel

 

Viele suchen ihr Glück, wie sie einen Hut suchen, den sie auf dem Kopfe tragen.

Nikolaus Lenau.

 

In uns selbst liegen die Sterne unseres Glücks.

Heinrich Heine

 

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